
Die Betriebssicherheit von Erdgashochdruckleitungen muss in allen technischen Belangen sichergestellt bleiben. Daher darf auch eine Überpflanzung dieser Leitungen im Trassenbereich nicht geduldet werden. So können z. B. Baumwurzeln die Rohrumhüllungen beschädigen oder Windbiegungen der Baumkrone Druck- oder Zugbelastungen auf die Leitung ausüben. Da sich aus Trassenbefliegungsdaten keine genauen Vegetationszustände ableiten lassen, wurde in einem 100 km langen Leitungsabschnitt der vorhandene Bewuchs einschließlich der forstwirtschaftlichen Attribute erfasst und im GIS „sisNET“ dokumentiert. Anhand von Planunterlagen konnten dann die erforderlichen Grünrückschnittsarbeiten von einem Landschaftsgärtner ausgeführt werden. Über das Vorhaben wurden alle betroffenen Grundstückseigentümer, Nutzungsberechtigen und Behörden informiert und eine Genehmigung für die Durchführung der Arbeiten erzielt.
Die E.ON Hanse AG ist einer der größten regionalen Energiedienstleister in Deutschland. 77.500 km Strom- und Gasleitungen wurden in Norddeutschland zu einem leistungsfähigen Netz verknüpft und stellen die Lieferung von Strom und Gas an alle Kunden sicher. Zur Versorgungssicherheit trägt auch bei, dass im Unternehmensverbund mit der EON-Gruppe Aufgaben optimal verteilt sind.